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Harness Radar - Qualitätsvalidierung

Harness Radar – Validation Service ermöglicht es Engineering-Teams bei OEMs und Tier-1-Lieferanten, Kabelbaumdaten kontinuierlich gegen Design-Regeln und Prozessanforderungen zu validieren. Die Validierung wird aus isolierten Tools und manuellen Workflows herausgelöst und als Service-basiertes, automatisiertes Quality Gate bereitgestellt – orientiert an Industriestandards und bereit für die Integration in moderne Engineering-Prozesse.

Die Herausforderung: Validierung ist noch zu spät, zu manuell und zu fragil

In vielen Organisationen erfolgt die Validierung von Kabelbäumen noch immer:

  • Manuell oder semi-manuell
  • Gebunden an eigenständige Client-Tools
  • Abhängig von menschengesteuertem Datenaustausch
  • Schwierig in automatisierte Workflows zu integrieren
  • Schwer zu warten, wenn sich Regeln, Datenmodelle und Standards weiterentwickeln

Das Ergebnis sind langsame Rückmeldungen, eingeschränktes Vertrauen in Validierungsergebnisse und unnötige Iterationszyklen. Fehler, die früh erkannt werden könnten, tauchen oft erst spät auf – wenn Korrekturen teuer sind, Zeitpläne eng sind und nachgelagerte Prozesse bereits betroffen sind.

Validation as a Service – Ein anderer Ansatz

Harness Radar führt ein Service-orientiertes Validierungsmodell ein, das auf das Kabelbaum-Engineering zugeschnitten ist. Anstatt die Validierung als manuelle, toolgebundene Aktivität zu behandeln, wird sie zu einem wiederverwendbaren, automatisierten Service, der jederzeit und überall aufgerufen werden kann – von Ingenieuren, von Systemen oder von automatisierten Pipelines. Vergleichbar mit statischer Code-Analyse in der Softwareentwicklung wird die Validierung zu einem kontinuierlichen Prozess statt zu einem einmaligen Ereignis.

Was Harness Radar leistet

Kontinuierliche Qualitätskontrolle

  • Früherkennung von Design- und Prozessproblemen
  • Schnellere Feedback-Zyklen für Engineering-Teams
  • Reduzierte Änderungskosten durch frühzeitige Validierung

Verlässliche Validierungsergebnisse

  • Transparente, gut strukturierte Regelausführung
  • Klare Trennung von Validierungslogik und Tooling
  • Keine undurchsichtigen Regel-Blackboxes

Automatisierung First, Human-Friendly

  • Konzipiert für Auslösung durch Systeme und Workflows
  • Optionale Benutzeroberfläche für manuelle Ausführung und Monitoring
  • Validierung ohne Einschränkungen durch Lizenzierung pro Benutzer

Kernfunktionen

Validierungs-Pipelines

Die Validierung erfolgt als konfigurierbare Pipelines, zusammengesetzt aus modularen Bausteinen:

  • Datenaufbereitung und Normalisierung
  • Regelausführung
  • Aggregation und Reporting der Ergebnisse

Pipelines können parametrisiert und über verschiedene Kontexte, Projekte oder Produktvarianten hinweg wiederverwendet werden.

Unternehmensspezifische Regeln als First-Class Feature

Harness Radar ist darauf ausgelegt, unternehmensspezifische Validierungslogik zu hosten und auszuführen:

  • Individuelle Design-Regeln
  • Organisationsspezifische Qualitätskriterien
  • Projekt- oder produktabhängige Schwellenwerte

Dies ermöglicht es jeder Organisation, ihre eigenen Engineering-Standards und nachgelagerten Anforderungen abzubilden — ohne das Kernsystem zu modifizieren.

Validation as a Service

  • Zustandslose, Service-basierte Ausführung
  • Auslösung über REST-Schnittstellen
  • Geeignet für Integration in automatisierte Workflows und Quality Gates
  • Konzipiert für Cloud- und On-Premise-Umgebungen

Standards im Kern: VEC & KBL

Harness Radar basiert auf Industriestandards, nicht auf proprietären Datenmodellen.

  • Native Unterstützung für VEC
  • Integration von KBL-Daten durch Konvertierung
  • Unterstützung für VEC-Versionsmigration
  • High-Level-Utilities zum Navigieren und Auswerten von Kabelbaum-Strukturen

Dieser standardgetriebene Ansatz schützt Investitionen, vereinfacht die Integration und reduziert die langfristige Abhängigkeit von einzelnen Tool-Anbietern.

Konzipiert für moderne Engineering-Workflows

Harness Radar fügt sich in bestehende Engineering-Landschaften ein, ohne etablierte Authoring-Tools zu stören.

Typische Anwendungsfälle sind:

  • Automatisierte Validierung beim Datenaustausch
  • Quality Gates vor Release oder Übergabe
  • Nächtliche oder geplante Validierungsläufe
  • On-Demand-Prüfungen während der Entwicklung

Die Validierung wird zu einem geteilten Service — verfügbar, wann immer erforderlich, ohne manuelle Koordination.

Benutzeroberfläche: Fokussiert und zweckorientiert

Die Benutzeroberfläche ist als Convenience-Layer konzipiert, nicht als Daten-Authoring- oder Viewing-Tool.

Sie ermöglicht:

  • Starten von Validierungsjobs
  • Monitoring des Ausführungsstatus
  • Auswahl von Parametern
  • Abruf von Validierungsergebnissen

Dies hält den Fokus dort, wo er hingehört: auf verlässliche Validierung, nicht auf den Ersatz von Engineering-Tools.

Unabhängigkeit und langfristige Stabilität

Harness Radar ist darauf ausgelegt, die Abhängigkeit von monolithischen Tools und proprietären Ökosystemen zu reduzieren. Durch die Trennung der Validierungslogik von Authoring-Umgebungen und ihre Verankerung in offenen Standards gewinnen Organisationen:

  • Größere Kontrolle über ihre Validierungsprozesse
  • Verbesserte langfristige Verfügbarkeit
  • Freiheit, Regeln unabhängig von Tool-Anbietern weiterzuentwickeln

Verfügbarkeit

Harness Radar – Validation Service steht derzeit nur Pilotkunden zur Verfügung. Wir arbeiten eng mit Engineering-Teams zusammen, um Validierungsregeln anzupassen, Workflows zu integrieren und den Service an unternehmensspezifische Prozesse anzupassen.

Johannes Becker

Managing Consultant

+49 89 5307 44-523
becker@4soft.de
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